Die Schweizer Nachrichtenseite «Bluewin» von Swisscom veröffentlicht 10 Dinge, die niemand auf einem Albanien-Trip verpassen darf:
1. Big City Life
Die Hauptstadt Tirana sieht aus wie eine Legostadt im Megaformat. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur, die Jahrzehnte gedauert hat, ordnete der neue Bürgermeister an, die Fassaden der Häuser bunt anzumalen. Ein Bummel durch die Gassen mit den bunten Häusern, italienisch inspirierten Stadtvillen und stalinistischen Prunkbauten lohnt sich auf jeden Fall.
2. Ex-Block
Früher regierte in diesem Stadtquartier von Tirana die kommunistische Führungselite. Normalsterbliche hatten keinen Zutritt. Heute feiert hier Albaniens Jeunesse dorée in Clubs, Bars und Cafés. Mischen Sie sich im Hipsterviertel «Ish Blloku» unters Partyvolk.
3. Baden
Der schönste Strand des Landes befindet sich in der Nähe der Hafenstadt Saranda und heisst Ksamil. Hier gibts weissen Sand und türkisfarbenes Wasser ohne Ende. Mieten Sie ein Pedalo und umrunden Sie eine der vorgelagerten Inseln, die ebenfalls von perlweissen Stränden umgeben sind.
4. Blaues Auge
Im Süden Albaniens liegt im «Mali i Gjerë»-Gebirge» die Blue-Eye-Quelle. Umgeben von üppigem Grün blubbert kristallklares Wasser aus dem Boden. Der Blick in den Schlund der Quelle ist atemberaubend.
5. Slow Food
Frischen Salat aus Tomaten, Gurken und Oliven gibt’s in Albanien immer und überall, dazu Fisch, Schafskäse, Fleisch, Börek und viel Knoblauch. Das beste Restaurant des Landes «Mirzi Zanave» in der Nähe der Kleinstadt Lezhe im Nordwesten Albaniens hat sich der Slow-Food-Philosophie verschrieben und zaubert aus lokalen Zutaten wahre Kunstwerke. Ju bëftë mirë! Guten Appetit!
6. Bunker
Sie sind über das ganze Land verstreut: Rund 200’000 Betonbunker sind stille Zeugen der Paranoia des kommunistischen Regimes. Besuchen Sie den Atombunker des Diktators Enver Hoxha mitten in Tirana. Er wurde vor kurzem in ein Museum umgewandelt. Gänsehaut garantiert.
7. Stadt der Steine
In Gjirokastra, der Stadt der 1000 Treppen, stehen hunderte von Steinhäusern im osmanischen Stil. Am besten erklimmt man zuerst die Burg der Stadt und geniesst den Ausblick von oben. In Gjirokastra wurde nicht nur der berühmte albanische Autor Ismail Kadare geboren, auch Enver Hoxha, der spätere Diktator der «Sozialistischen Volksrepublik Albanien», stammt von hier. Der Besuch des ethnographischen Museums in seinem Geburtshaus lohnt sich. Gjirokastra gehört zum Unesco Weltkulturerbe.
8. Wandern
Die «albanischen Alpen» sind Natur pur. Unwirkliche Karstlandschaften, wilde Bergzüge und schroffe Täler stehen im Kontrast zu grünen Hochebenen, lieblichen Alphütten und kristallklaren Flüssen und Bergseen. Immer mehr Wanderer aus aller Welt entdecken die bildschönen Hochtäler. Also keine Zeit verlieren und losmarschieren.
9. Geschichte erleben
Die historische Ruinenstadt Butrint liegt an der Strasse von Korfu im Süden des Landes. Auf dieser wunderschönen Halbinsel in einer Lagune haben alle ihre Spuren hinterlassen: Die Griechen, die Illyrer, die Römer, die Venezianer und die Osmanen. Heute zieht die Ausgrabungsstätte, die zum Unesco Weltkulturerbe gehört, Rucksackreisende, Kulturinteressierte und Erholungssuchende aus aller Welt an. Tauchen Sie in die reiche Vergangenheit Albaniens ein.
10. Hinhören
Albanisch klingt für unsere Ohren ungewohnt. Nicht ohne Grund: Es ist weder eine slawische noch eine romanische Sprache, sondern eine indogermanische. Das Land heisst auf albanisch «Shqipëria», Ja heisst «Po» und Nein «Jo». Zum Glück sprechen viele Albanerinnen und Albaner italienisch, englisch oder gar deutsch. Gute Reise
Quelle: https://www.bluewin.ch/de/leben/reisen/redaktion/2017/17-12/trend-destination-albanien–das-duerfen-sie-nicht-verpassen.html